Zwei Brüder, ein Ziel: starke Jungsauen
Gemeinsam führen die Brüder Silvan und Urs Moser in Bischofszell einen Betrieb mit Fokus Jungsauenproduktion auf Stufe Vermehrung. Klare Abläufe und eine enge Zusammenarbeit bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Produktion.
Urs und Silvan Moser, Stefanie Seelhofer
Seit November 2024 ist Stefanie Seelhofer bei der UFA als Schweinespezialistin und Zuchttechnikerin tätig. Die gelernte Landwirtin hat vor ihrer Tätigkeit bei der UFA auf dem elterlichen Schweinezuchtbetrieb gearbeitet. Die praktische Erfahrung setzt sie nun in der Beratung ihrer Kunden im Oberthurgau, Rheintal und Teilen des Appenzells um. An ihrer Arbeit schätzt Stefanie besonders die abwechslungsreichen Aufgaben, die der Beruf mit sich bringt. Besonders gefallen ihr der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Landwirten sowie die Möglichkeit, gemeinsam mit ihnen etwas zu bewegen.
Vermehrung im Fokus
Der Betrieb von Silvan und Urs Moser umfasst 36 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Angebaut werden Mais, Weizen, Raps, Kartoffeln sowie Kunstwiesen. Dazu kommen Naturwiesen und Weiden. Die Ferkelproduktion läuft im QM-Label und ist im Zwei-Wo-chen-Rhythmus organisiert. Die Kernkompetenz des Betriebs liegt klar in der Jungsauenproduktion. Dort arbeitet der Betrieb eng mit Stefanie Seelhofer zusammen. Stefanie ist regelmässig auf dem Betrieb, um die Jungsauen bei einem Gewicht von 80 bis 120 kg im Rahmen der Feldprüfung für die Zucht zu selektieren. Von den jährlich verkauften Remonten sind rund 80 % tragend. Tiere, die nicht für die Zucht ausgewählt werden, gehen in die Mast, denn auch dieser Betriebszweig spielt bei den Mosers eine wichtige Rolle. Für die Mastferkelproduktion wird Pietrain und Duroc als Vater liniengenetik eingesetzt. Ein Teil der Mastjager wird in den Handel verkauft, die übrigen Tiere werden auf dem Betrieb gemästet.
Der Betrieb Moser setzt auf klare Abläufe und die enge Zusammenarbeit mit der UFA.
Betriebsspiegel
Silvan und Urs Moser
LN: 36 ha, Mais, Weizen, Raps, Kartoffeln, Kunstwiese, Naturwiesen und Weiden
Tiere: 90 Zuchtsauenplätze mit Ferkel aufzucht, 200 Remontenplätze, 250 Mastplätze, 60 Milchkühe
Arbeitskräfte: Silvan und Urs zu 100%, ein Angestellter 70 %
Weitere Betriebszweige: Milchproduktion, Ackerbau
Fütterung, die funktioniert
Bei den Sauen arbeiten die Mosers mit dem Säugendfutter UFA 361-6 und dem Galtfutter UFA 362-6. Die Erfahrungen damit sind sehr positiv und die Sauen sind gesund und leistungsfähig. Bei den Jagern kommt ein Standardferkelfutter zum Einsatz. Dieses enthält einen pflanzlichen Zusatz, der die Darmgesundheit unterstützt. Seit dem Einsatz treten keine Durchfallprobleme mehr auf. Die Remonten werden mit UFA 330-3 und dem Mineralfutter UFA 396 gefüttert. UFA 396 Klauen Plus unterstützt mit zusätzlichem Biotin und organisch gebundenen Spurenelementen ein gesundes Klauenwachstum und trägt besonders in Stresssituationen zu einer bedarfsgerechten Versorgung bei. Diese Wirkung zeigt sich auch auf dem Betrieb: «Die Fundamente der Tiere sind einwandfrei», berichtet uns Silvan.
«Wir schätzen an der UFA den grossen Erfahrungsschatz, das fundierte Wissen und das starke Netzwerk.»
Urs und Silvan Moser
Enge Begleitung durch die UFA
Seit der Betriebsübernahme begleitet Stefanie Seelhofer den Betrieb. Sie ist alle zwei Wochen vor Ort, übernimmt die Feldprüfung, unterstützt die Betriebsleiter mit dem db-Sauenplaner, führt Trächtigkeitskontrollen durch und hilft bei der Gruppenplanung. «Die Zusammenarbeit mit Stefanie ist für uns sehr wertvoll. Sie begleitet uns mit viel Fachwissen, einem guten Auge für die Tiere und starkem Praxisbezug. Bei Fragen oder Herausforderungen ist sie immer eine zuverlässige und kompetente Ansprechperson», so Silvan und Urs.
… UFA Zuchttechnikerin
«Gemeinsam vorwärts.»
Jahrgang: 2005
Familie: liiert
Verkaufsgebiet: Oberthurgau, Rheintal, Teile vom Appenzell
Ausbildung: Landwirtin EFZ, Handelsschule
Hobbys: Musik, Wandern
Starke Basis für die Zukunft
Nach einem Jahr auf dem Betrieb haben Silvan und Urs Moser klare Abläufe in der Schweinehaltung geschaffen. Die Kombination aus Vermehrung und Mast macht den Betriebszweig vielseitig und anspruchsvoll. Gleichzeitig sorgt die Zusammenarbeit mit Stefanie Seelhofer dafür, dass die Zuchtarbeit strukturiert und zielgerichtet weiterentwickelt wird. Die Grundlage dafür bilden gesunde Tiere, funktionierende Fütterungskonzepte und eine Beratung, die nahe am Betrieb ist. So entsteht eine Zusammenarbeit, die Stefanie Seelhofers Motto gut auf den Punkt bringt: gemeinsam vorwärts.