Strategien setzen und konsequent verfolgen

Seine Strategie in der Rindviehzucht ist das Anstreben robuster, mittelgrosser Kühe mit guter Milchleistung und guten Zellzahlwerten. Reinrassigkeit ist für ihn nicht wichtig. Er kreuzt auf seine Holstein oder Red Holstein-Kühe oft Montbéliarde ein und macht Pro Cross-Kreuzungen. Damit hat er Erfolg; seine Kühe haben eine durchschnittliche Milchleistung von über 7800 kg.

Betriebsleiterfamilie: Lucia und Ernst Galliker mit Jenny (17), Fabienne (15) und Ciril (13), Kappel am Albis

  • LN: 48 ha
  • Tiere: 65 Milchkühe, 35 Stück Jungvieh
  • Ackerbau: Brotweizen, Futtergerste, Mais, Kunstwiese

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Zwei Strategien in der Zucht

Die Milchviehherde besteht aus Kühen von unterschiedlichen Rassen. Die durchschnittliche Milchleistung liegt bei 8500 kg mit einem Fettgehalt von 3,8 Prozent und einem Proteingehalt von 3,3 Prozent. Die Zucht ist in zwei Strategien unterteilt. Kühe aus guten Blutlinien mit einer hohen Produktivität werden reinrassig gezüchtet. Die restlichen Kühe sind Zweinutzungsrassen, mit dem Ziel, beim Verkauf als Schlachtkühe einen Mehrwert zu erzielen.

BG Bertrand Gaillard und Claude Martin, 1354 Montcherand 

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Optimierung statt Vergrösserung

Optimierungen im Kuhstall

Die Milchkühe werden in einem Laufstall mit Tiefstroh gehalten, welcher 1998 gebaut wurde. Die BG ist zurzeit im Bewilligungsverfahren für den Umbau zu einem Liegeboxenlaufstall. Da der Melkstand mittlerweile in die Jahre gekommen ist, haben die Betriebsleiter nach Abwägen verschiedener Faktoren entschieden, diesen durch einen Melkroboter zu ersetzen. Das Ziel des Umbaus ist nicht, die Milchviehherde zu vergrössern, sondern Optimierungen vorzunehmen. Die Flexibilität durch den Melkroboter war ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Die rund 55 Red Holstein und Holstein Kühe erzielen Leistungen zwischen 8500 bis 9500kg pro Laktation. Für die Nachzucht wird gesext besamt, die restlichen Kühe werden mit Mastrassen gedeckt. In der letzten Zeit wurde besonders viel Wert auf die Milchqualität gelegt, weshalb mehr Kühe als üblich ausgemerzt wurden.

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Enge Kuhbetreuung bringt Erfolg

Betrieb: Lovis Philippe und Sylvie, Saulcy

Während den Sommermonaten befinden sich die Kühe auf der Gemeindeweide, welche nicht direkt beim Betrieb ist. ...

... Dass sie eine enge Zusammenarbeit mit Anthony Rondot pflegen, wird ersichtlich, da er die Kennzahlen des Betriebs und der Herde genauso gut kennt wie das Betriebsleiterehepaar.

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Familienbetrieb durch und durch

Unterwegs mit Martin Giger zum Milchviehbetrieb von Katja und Guido Weber in Hittnau.

In der Zucht ist für Guido Weber eine gesunde und langlebige Herde besonders wichtig. Die Rasse spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtig sei, dass die Kühe fitsind und robotertaugliche Euter haben.

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Milchwirtschaftsbetrieb optimiert von A bis Z

Das Berechnen einer Vollkostenrechnung zeigte dem Landwirt Benno Elmiger, dass er in der Milchproduktion das Optimum herausholt. Erreichen konnte er dies durch Konsequenz von der Zucht bis hin zur Auswertung und dem Analysieren der Daten.

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