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Expander jetzt in der ganzen Schweiz

2020 hat die UFA auch ihr Westschweizer Mischfutterwerk in Puidoux mit Expandertechnologie ausgerüstet. Es ist eine Investition in die Zukunft und soll die regionale Veredelung von Getreide und andern Ackerprodukten sicherstellen. UFA bekennt sich damit in allen Regionen zu einer produzierenden Landwirtschaft mit Tierhaltung. Alle UFA-Werke (Puidoux, Herzogenbuchsee [Biblis], Sursee, St. Margrethen) sind nun auf dem gleichen technologischen Höchststand und bieten dank effizienten Strukturen das bestmögliche Preis-Leistungsverhältnis für Nutztierfutter.

Wie funktioniert das Expandieren?

Die Futtermischung wird in einem Hygienisator mit Dampf vorkonditioniert. Dann durchströmt sie den Expander, wo durch speziell angeordnete Schneckensegmente Druck aufgebaut wird. Dieser Druck, in Verbindung mit Knet- und Scherkräften, bewirkt einen weiteren Anstieg der Produkttemperatur. Im Moment des Austretens aus der Maschine entspannt sich der Druck schlagartig. Durch das abrupte Freisetzen von Dampf aus dem Produkt kommt es zu einem «Aufpopp-Effekt», wodurch die Oberfläche des Futters stark vergrössert und damit für die Verdauung aufbereitet wird.

Was zeichnet Expanderfutter aus?

  • Die Futteroberfläche wird vergrössert. Verdauungsenzyme können dadurch leichter eindringen und die Nährstoffe effizienter umsetzen. 
  • Die krümelige Struktur wirkt sich positiv auf die Rieselfähigkeit des Futters aus oder lässt sich besser zu Würfeln pressen. 
  • Feinpartikel werden gebunden und die Staubbelastung wird geringer. 
  • Die poröse Struktur sorgt für eine hervorragende Wasserlöslichkeit des Futters.

Das Expandieren verbessert somit die Verfügbarkeit und Verdaulichkeit der Futterinhaltsstoffe und die Futterqualität, unabhängig von der Endstruktur – Expandat oder Würfel. Die hohen Temperaturen im Hygienisator, die Druckbelastung und schlagartige Entspannung führen zu einer drastischen Keimreduzierung im Futter. 

Technologie gezielt einsetzen

Ob Rind, Schwein oder Huhn: Je genauer deren Bedürfnisse abgedeckt werden, desto gesünder und leistungsfähiger sind die Tiere. Der gezielte Einsatz expandierter Futter unterstützt diese Strategie.

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Spitzenleistungen mit Expanderfutter

Schweizer Bauern setzen immer mehr auf Expanderfutter. Im Expander wird das Futter während rund 5 Sekunden unter einem Druck von bis zu 40 bar auf 100 bis 120 Grad Celsius erhitzt (Dampfkochtopf-Effekt). Dadurch wird das Futter verdichtet und geknetet. Krankmachende Keime werden abgetötet. Die Einwirkungszeit ist so kurz, dass Nähr- und Wirkstoffe nicht zerstört werden. Das Futter ist besser verdaulich und homogen strukturiert.

Die Vorteile sind vielfältig:

  • Beim Milchvieh: Expandieren vermindert die Abbaurate des Proteins im Pansen. Der Anteil an pansenstabilem Protein ist höher und die Milchleistung steigt. Expanderfutter wird wegen des guten Geschmacks sehr gern gefressen.
  • Bei den Schweinen: Expandieren verbessert die Verdaulichkeit des Futters und damit die Futterverwertung. Der Tierhalter benötigt weniger Futter und die Futterkosten sinken.
  • Beim Geflügel: Expandiertes Futter ist durch die Erhitzung hygienisiert. Das ist beim Geflügel besonders wichtig, weil damit keine unerwünschten Erreger in den Endprodukten auftreten.