Ziele des Ergänzungsfutters im automatischen Melksystem (AMS)

Je nach Laktationsstadium sind die Herausforderungen und Ziele der Fütterung am Roboter unterschiedlich.

Anforderungen an das Ergänzungsfutter

Alle UFA-Futter sind nach W-FOS rezeptiert, womit ein optimaler Ausgleich jeder Ration möglich ist. Zudem erfüllen alle UFA-Futter die untenstehenden Anforderungen an ein geeignetes AMS-Futter. In der Praxis haben sich vor allem
UFA 241 Robohit und UFA 243 etabliert.

Schmackhaftigkeit

  • Futter muss gerne gefressen werden
  • Konstante Qualität und Geschmack fördern die Akzeptanz

Würfelqualität

  • Aufnahmekapazität und Akzeptanz von pelletiertem Futter ist höher
  • Verminderte Staubbildung verbessert die Futterhygiene und damit die Schmackhaftigkeit
  • Rieselgeräusch der Würfel motiviert die Kühe für Roboterbesuche

Energiedichte
Die erforderliche Energiedichte des Ergänzungsfutters wird
durch die Milchleistung bestimmt.

Pansenverträglichkeit
Hochkonzentrierte Nährstoffaufnahme im AMS erfordert pansenschonende Komponenten. Langsam verdauliche Komponenten mit einem hohen Bypass-Anteil sind bei Hochleistungskühen zu bevorzugen. Dabei sollte die Bypass-Anteil der Leistung angepasst sein. Zu langsam verdauliche Rationen mit zu viel Bypass-Anteil machen die Kühe träge und wirken sich negativ auch die Besuchsfrequenz aus.

Anforderungen an die Grundration

Eine ausgeglichene Ration nach UFA W-FOS bildet die Basis, vermindert die Gefahr einer Pansenazidose, führt zu aktiveren Kühen und erhöht dadurch die Anzahl Roboterbesuche.

Gestaltung der Grundration

Bei einem AMS wird von einer Teil-Misch-Ration gesprochen. Das heisst, die Mischration hat ein rund 5 bis 7 kg tieferes Milchleistungspotenzial, als der Herdenschnitt. Der Ausgleich zum Herdenschnitt, sowie die Leistungsfütterung werden im AMS gemacht. So werden die Kühe zusätzlich zum Roboterbesuch angeregt.

Massnahmen für konstante Roboterbesuche

Mit den folgenden Massnahmen, kann die Aktivität der Kühe und somit die Anzahl der Roboterbesuche gesteigert werden.

  • Raufutter täglich frisch anbieten und ca. alle 2 Stunden zuschieben
  • Bei neuer Futtervorlage sollen max. 50 bis 60% der Kühe am Futtertisch sein
  • Qualitativ einwandfreies Grundfutter vorlegen
  • Wiederkäuergerechte Ration
  • Ziel: 50 % der Kühe sollten jederzeit wiederkäuen
  • Krippreste von 5% akzeptieren
  • Auch bei Weidehaltung Grundfutter im Stall anbieten

Anforderungen an die Ausstattung

Aufgrund der zeitlich beschränkten Futteraufnahme kann eine Kuh im Melkroboter pro Besuch rund 2 kg Ergänzungsfutterfressen. Damit die hochleistenden Kühe ausreichend versorgt werden und die niederleistenden Kühe nicht verfetten, musstierindividuell gefüttert werden. Dies beinhaltet auch unterschiedliche Ergänzungsfutter, welche dem Laktationsstadium angepasst sind.

Die Ausstattung sollte folgende Punkte erfüllen:

  • 2 Futter für eine gezielte Fütterung nach Laktationsstadium bzw. Leistung
  • 1 Lockfutter
  • 1 Kleinmengendosierer für Mineralstoff und/oder Spezialprodukte

Damit wir Ihnen unsere Futterpalette vorstellen können, wählen Sie Ihre Region, in welcher Sie wohnen. Besten Dank.

UFA-Beratungsdienst

  • Mittelland Tel. 058 434 10 00
  • Zentralschweiz Tel. 058 434 12 00
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