Von IP-Suisse zu Bio

Vor 16 Jahren hat Christophes Vater mit der Schweinehaltung begonnen und einen Maststall für 800 IP-Suisse Schweine gebaut. Die Umstellung auf die biologische Produktion erfolgte vor vier Jahren. Baulich musste nicht viel angepasst werden, denn der Auslauf war dank der Labelproduktion bereits vorhanden. Christophe ist froh über den Entscheid, auf Bio umgestellt zu haben. Sie haben sich schon lange zuvor darüber Gedanken gemacht und wagten den Schritt, als auch der Zuchtbetrieb auf Bio umstellte. «Mir gefällt die Philosophie im Bio und ich schätze es, dass unserer Arbeit wieder mehr Wert gegeben wird», so Christophe.

Schweinemast mit Passion

Jean-Marc Nicolet betreibt eine Greyerzer Käserei und den Schweinemaststall
der Genossenschaft mit 600 Mastplätzen. Schweine sind seine Leidenschaft. Jeden Abend nach der Arbeit in der Käserei, verbringt er eine Stunde im Schweinestall, beobachtet die Tiere und erledigt die anfallenden Arbeiten. Das Beobachten und die Hygiene sind für ihn das A&O des Erfolgs im Schweinestall.

«Jedes Schwein wird gewogen»

Um die ankommenden Jager zum Fressen zu animieren, erhalten sie das Ferkelfutter UFA 312, welches von Hand in den Trog gefüllt wird. Der Betriebsleiter nimmt diesen Aufwand gerne auf sich, denn er machte die Beobachtung, dass die Jager schnell zu fressen beginnen und der Stress reduziert wird. Denn die Ferkel sind sich dieses Futter gewohnt, während die Flüssigfütterung etwas Neues ist.