Mehr Performance mit Phasenfütterung

Die Phasenfütterung ist gezielt auf den Bedarf wachsender Mastschweine abgestimmt. Sie ist effizient, wirtschaftlich, ökologisch sinnvoll (u.a. Senkung Ammoniakemissionen) und bringt die gewünschte Mastleistung und Schlachtqualität. Voraussetzungen für die Phasenfütterung sind ausreichende Lagermöglichkeiten und ein geeignetes Fütterungssystem.

Der Einsatz eines UFA-Vormastfutters bringt mehr Magerfleisch und Zuwachs. UFA-Endmastfutter mit deutlich reduziertem Rohproteingehalt senkt Emissionen und optimiert das wirtschaftliche Ergebnis. Die Produkte der UFA-Mastschweinefutter-Linie "Performance" sind für die aktuelle Genetik konzipiert und ermöglichen eine dem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechende Nährstoffversorgung.

Optimaler Start - genügend Wirkstoffe

Der Stallwechsel verursacht oftmals Stress für die Mastjager. Mit rund 20 g UFA 395 pro Tier und Tag während den ersten 14 Tagen bekommen die Tiere spezielle Wirkstoffe, die den Start erleichtern. Die zusätzliche Mineral- und Wirkstoffversorgung unterstützt wichtige Stoffwechselvorgänge und trägt massgeblich zum optimalen Skelettaufbau bei. Spurenelemente in organisch gebundener Form und Vitamine stärken zudem das Immunsystem der Tiere.

Wer wiegt, gewinnt

Mäster verlieren viel Geld durch Abzüge von unter- und übergewichtigen Schweinen im Schlachthof. Das rechtzeitige Wiegen beziehungsweise Sortieren der Mastschweine vor dem Verkauf ist eine gutbezahlte Arbeit. UFA 2000 Mast- und Schlachtauswertungen umfassen die grösste Datenmenge in der Schweiz. Eine fest installierte Waage sollte in jedem neuen Maststall eingeplant werden. Berechnungen auf Betrieben mit 600 bis 800 Mastplätzen haben einen Lohn zwischen 200.- bis 250.- CHF/h an der Waage ergeben. Abzüge durch Übergewicht können nur so praktisch ganz vermieden werden.

Unter www.anicom.ch kann die Gewichtsverteilung der verkauften Schlachtsauen eingesehen werden. Diese Dienstleistung unterstützt den Mäster im Management. Zudem gibt die UFA-Schweinemastauswertung Aufschluss über die technischen und finanziellen Ergebnisse in der Schweinemast.

Entwurmung lohnt sich

Verwurmte Tiere haben bis 15 % geringere Tageszunahmen und einen bis 10% höheren Futterverbrauch. Durch den geschwächten Organismus können Symptome wie Durchfall, Lungenentzündung oder auch Kannibalismus verstärkt und heftiger auftreten. Zudem wird die Wirtschaftlichkeit von verwurmten Tieren im Schlachthof durch Abzüge "Konfiskat-Leber" zusätzlich geschmälert.

Empfehlung: Jager 14 Tage nach Mastbeginn mit 500 g UFA 396 pro 10 kg LG entwurmen (ergibt in der Regel 1 bis 2 Tage).

Entwurmungsfutter ist rezeptpflichtig. Zu jeder Bestellung gehört zwingend das Original-Tierarztrezept; ohne dessen Vorliegen beim Hersteller darf das Entwurmungsfutter nicht ausgeliefert werden!

Silo reinigen

Hochwertige Rohstoffe und hygienisch einwandfreies Futter sind die besten Voraussetzungen für eine maximale Futteraufnahme. Das Futter muss möglichst kühl und trocken gelagert werden. Gerade Aussensilos sind im Sommer oft hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Aufgrund der Temperaturunterschiede kommt es nicht selten zu Schwitzwasserbildung an den Siloinnenflächen. Die Folge ist Schimmelbildung. Gelangt das verschimmelte Futter in den Trog, sind Leistungsrückgänge und gesundheitliche Probleme vorprogrammiert.

Es bewährt sich, Silos mindestens einmal im Jahr gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Professionelle Reinigungsunternehmen bieten Unterstützung. Welche Reinigungs- und Desinfektionsmittel sich eignen und wie bei der Reinigung genau vorgegangen werden soll, darüber informieren die Hygienepläne der Halag-Chemie in Ihrer LANDI.