Jeder in seinem Arbeitsbereich

Seit vielen Generationen ist dieMilchviehzucht das Herzstück desBetriebes. Die Betriebsleiter kümmernsich bei Problemen sofort umdie Tiere und warten nicht lange zu,wodurch Folgekrankheiten vermiedenwerden können. Der Einfluss derbekannten Stammkühe in der Herdeist schnell erkannt: "Aus Zeitmangelkönnen wir nicht mehr an so vielenAusstellungen teilnehmen, aber dieLeidenschaft für die Zucht bleibttrotzdem", erzählt Frédéric Jacot-Chollet. Das Zuchtziel ist eine massigeKuh mit guten Gliedmassen undeinem gesunden und produktiven Euter.

Immer die beste Lösung suchen

Zwischen Guy Berseth und Xavier Thiollet hat sich im Laufe der Zeit eine erfolgreiche Zusammenarbeit entwickelt: «Man muss immer ein neues Ziel im Visier haben. Aktuell wollen wir die durchschnittliche Herdenleistung auf 10 000 kg Milch steigern. Xavier Thiollet hilft uns beim Umsetzen dieses Ziels», erklärt der Betriebsleiter, der die Professionalität und die rasche Reaktionszeit von Xavier Thiollet bei Anfragen schätzt.

Einfach füttern

Während der Winterfütterung holen sich die Kühe von Wendelin Wyss die Gras- und Maissilage direkt am Fahrsilo: Mit einem flexiblen Fressgitter, das im Fahrsilo nachgeschoben wird. «Das System hat die Vorteile, dass der Arbeitsaufwand gering ist, die Kosten für einen Futtermischwagen und dessen Betrieb wegfallen und die Kühe immer Futter haben. Ein Verschmutzen des Futters ist systembedingt nicht möglich, jedoch ist eine gute Sauberkeit entscheidend, damit die Kühe sauber bleiben und der Mortellaro-Druck gering bleibt. Zwei mal täglich wird der Laufhof gereinigt», berichtet der Betriebsleiter.

Die Entwicklung zur Milchkuh im Fokus

Damit die Kühe ihr Leistungspotenzial ausschöpfen und dabei gesund bleiben, müssen sie leistungs- und bedarfsgerecht gefüttert werden. Deshalb erhalten Waebers Kühe eine Mischung aus Grassilage (1. Schnitt und Sommer), Maissilage, Emd, Malz, Eiweisskonzentrat UFA 257, Leistungsfutter UFA 243 und Mineralstoff UFA 1117 mit Miniblend. Die Startphasentiere erhalten beim Melken zusätzlich UFA top-form, um den hohen Energiebedarf zu decken. Damit die Kühe in der Startphase genug fressen, werden sie nach der Abkalbung ungefähr zwei Wochen in einer Abkalbegruppe gehalten, bevor sie wieder in die grosse Herde eingeführt werden.

 

 

 

Das Optimum gefunden

Tiere mit Familienanschluss
Die Milchkühe sind die grosse Leidenschaft von Rysers, sie setzen mit viel Überzeugung auf die Produktion: «Ich sehe die Milchwirtschaft als einzige Möglichkeit der Schweizer Landwirtschaft, sich vom Ausland abzuheben. Die Schweiz ist ein Grasland», erklärt der Betriebsleiter. Im Jahr 2000 baute er einen Laufstall und bildete gemeinsam mit einem Partner eine Tierhaltergemeinschaft. Leider verstarb im Jahr 2010 der Partner und die Tierhaltergemeinschaft wurde aufgelöst.

Smartbow: Via Ohr auf den Computer

Kuhherden wachsen, Geld für mehr Personal liegt oft nicht drin. Damit die Tierüberwachung trotzdem gewährleistet ist, kommen auch in der Schweiz immer mehr digitale Helfer zum Einsatz. Der Betriebsleiter Alex Rutz aus Egnach hat sich für die intelligente Ohrmarke Smartbow entschieden - aus verschiedenen Gründen.

Galtzeit nutzen

Während der Laktation haben die meisten Kühe nicht die Möglichkeit, ihre Batterien aufzuladen. Deshalb ist die Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung während der Galtphase besonders wichtig. Aus diesem Grund setzt die Familie Studer seit einiger Zeit auf ein spezifisches Mineralsalz.

Propylenglykol in Würfelform

«Seit ich UFA-Ketonex EXTRA verfüttere, tritt Azeton bei meinen Kühen deutlich seltener auf», stellt Jörg Hottinger fest.

Puffer zur früh geernteten Silage

„Mir scheint, die Kühe fressen mehr, wenn ich mit UFA-Alkamix puffere“, stellt Markus Schleiss fest. „Zudem steigt der Milchfettgehalt.“