Vorbildliche Biosicherheit

Die hohe Biosicherheit hängt mit der Arbeit des Betriebes zusammen. Als Kernzuchtbetrieb muss er den höchsten sanitarischen Ansprüchen gewachsen sein. Dass die Tiergesundheit einen hohen Stellenwert für die Betriebsleiter hat, bestätigt ihre Teilnahme am SuisSano Gesundheitsprogramm. «Wir haben in diesem Bereich eine Vorbildfunktion. Wir setzen nur Antibiotika ein, wenn es absolut notwendig ist». Mit einer guten Hygiene und einem gut geführten Management kann der Einsatz von Medikamenten auf ein Minimum reduziert werden. 

Betrieb Hertach +Partner, 9216 Hohentannen

Für das Sommerloch gewappnet

Gute Sauen haben Würfe mit über 13 lebend geborenen Ferkeln. Um diese mit genügend Kolostrum und Milch zu versorgen, ist eine hohe Energieaufnahme wichtig. Im Sommer wird durch die höheren Temperaturen der Verzehr reduziert. Die Energie muss trotzdem den Weg in das Tier finden. Ein Hochenergiekonzentrat kann Abhilfe leisten.

Nährstoffdichte in der Säugezeit erhöhen

Auf 581 Meter über Meer, mitten im Naturpark Thal, liegt der Betrieb Nesesrütti von Eduard Meister. Der Betriebsleiter bezeichnet sich selbst als Exot, da er mittlerweile der einzige Schweinezüchter im Dünnerntal ist. Seine Nährstoffbilanz ist dank seinen rund 18 ha LN ausgeglichen, ohne dass er Gülle vom Hof führen muss. Als er im Jahr 1987 den Betrieb von seinen Eltern übernahm, war es ein gemischter Betrieb. Damals produzierte er noch rund 60 000 Liter Milch und hielt nebenbei einige Zuchtsauen. Aufgrund der Milchkontingentierung war es dem jungen Landwirt nicht möglich, die Milchviehhaltung auszubauen.