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BIO-Tagung an der Swiss Future Farm 27.02.2019

Die vier Phasen der Milchkuhfütterung

Fütterungstechnisch sind bei Milchkühen vier Phasen von Bedeutung und in der Rationsgestaltung soweit möglich zu berücksichtigen. Mischrationen gewährleisten, dass der Kuh alle wichtigen Nährstoffe immer im idealen Verhältnis zur Verfügung stehen. Eine zu hohe Aufnahme einzelner Futterbestandteile wird unterbunden.

 

Merkblatt Anbindeställe

Rund ums Abkalben

Galtphase

In der Galtphase  sollen die Kühe weiterhin möglichst viel Futter aufnehmen, damit das Pansenvolumen aufrecht erhalten bleibt und um die Basis für einen hohen Verzehr nach dem Abkalben zu schaffen. Zu magere Tiere müssen etwas an Körperreserven zulegen. Tiere, die gewichtsmässig bereits am Limit oder darüber sind, gilt es zu stabilisieren. Eine 20% bis 30% über den Bedarf hinausgehende Zufuhr von Wirkstoffen behebt latente Mängel, macht die Kuh fit für Geburt und Startphase und verbessert den Versorgungsstatus des Kalbes. Als Galtphasen-Mineralsalz empfehlen wir MINEX 971 oder UFA 989 Bio (ca. 100 bis 130g pro Kuh und Tag). Der Galtphasen-Futterplan im UFA W-FOS Programm unterstützt Sie in der Zusammenstellung einer optimalen Ration. Das Galtphasenfutter UFA 140 eignet sich unter anderem dank seinem Beta-Carotin-Gehalt ideal zur Aufwertung des Grundfutters.

Merkpunkte Galtphasenfütterung

Die Voraussetzungen für einen guten Laktationsbeginn, eine erfolgreiche erneute Belegung und eine gute Gesundheit der Milchkuh werden Ende der Produktionsphase, der Galt- und Transitphase gelegt. Kühe mit tiefer Persistenz sind gegen Ende der Laktation gefährdet zu verfetten. Eine zu hohe Energiekonzentration in der Ration gilt es darum zu vermeiden. Mais, Zuckerrübenschnitzel und energiebetontes Kraftfutter sind nicht mehr geeignet. Zu magere Tiere (BCS unter 3) müssen in der Galtphase etwas an Körperreserven zulegen (das ist der Idealfall). Tiere, die bereits am Limit oder darüber sind, müssen «stabilisiert» werden, d.h. die Energiekonzentration darf 5 MJ NEL/kg TS nicht übersteigen. Für beide gilt: die Tiere müssen weiterhin möglichst viel Futter aufnehmen können (Pansenvolumen halten). Folgend sind die wichtigsten Punkte in der Galtphase und in der Transitphase beschrieben.  

Transitphase

Ab zwei Wochen vor der Geburt sinkt der Verzehr der Kuh, während der Nährstoffbedarf in Folge des starken Wachstums des Kalbes und der beginnenden Milchbildung ansteigt. Um einen hohen Verzehr zu erreichen, muss bestmögliches Raufutter eingesetzt werden. Schrittweise an Futterkomponenten, die nach dem Abkalben neu wieder zum Einsatz kommen, angewöhnen. Grünfutter, Dürrfutter und Grassilage mit Maisprodukten, Getreide, Zuckerrübenschnitzel ergänzen. Kationen-Anionen-Bilanz berücksichtigen und das Kalzium- und Kaliumangebot einschränken. Eventuell das Milchfieberschutz-Futter UFA 261 (mit sauren Salzen) verabreichen. Überkonditionierte Tiere mit UFA-Ketonex vor Ketose schützen.

Startphase

Durch die rasch ansteigende Milchleistung und den noch eingeschränkten Futterverzehr reicht die aufgenommene Energie oft nicht aus, um den Bedarf der Kuh in der Startphase zu decken. Gelingt es, die negative Energiebilanz zu minimieren, sinkt das Risiko einer Ketose-Erkrankung und weiterer Störungen.

  • Nach dem Abkalben sofort lauwarm tränken und der Tränke UFA start-fit zugeben.
  • Energie- und Wirkstoffgehalt der Ration mit UFA top-form erhöhen.
  • UFA-Startphasenfutter mit dem Zusatz MegaDigest (Hefen, Niacin, Mepron, Kräuter) einsetzen, um die Energieverwertung zu verbessern.
  • Kraftfutter höchstens um 1.5kg pro Woche steigern.

Produktionsphase

In der Produktionsphase ermöglicht es eine gezielte Fütterung nach UFA W-FOS, die Kühe bei der Milch zu halten und eine Verfettung zu vermeiden. Die Energie soll in dieser Phase pansenlastiger und der Bypass-Anteil geringer sein als in der Startphase. Auf die Pansensynchronität der Ration ist stets zu achten.