Immer weniger Futter pro Ei

Der Effizienzgewinn in der Geflügelfütterung ist beachtlich, wie die Tabelle nebenan zeigt.

Hühner unterscheiden sich in ihrem äusseren und inneren Körperbau von den anderen Nutztieren. Damit sind beispielsweise das Federkleid, die fehlenden Zähne, der kurze Verdauungstrakt mit Muskelmagen oder das Eierlegen gemeint. Um eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung sicherstellen zu können, sind die Anforderungen an die Mischgenauigkeit beim Geflügelfutter hoch.

Wahl zwischen Alleinfutter oder kombinierter Fütterung

Variante 1: Alleinfutter

Alleinfutter ist die einfachste Art Legehennen richtig zu füttern. Das Alleinfutter UFA 525/625 wird den Hennen in der Regel zur freien Verfügung vorgelegt.

Variante 2: Kombinierte Fütterung

Die kombinierte Fütterung mit Ergänzungsfutter UFA 505/605 für Legehennen und Körner-Plus UFA 506 ist weitverbreitet. Das Ergänzungsfutter für Legehennen enthält im Unterschied zum Alleinfutter jene Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine in höherer Konzentration, die in den Getreidekörnern fehlen. Das Ergänzungsfutter UFA 505/605 wird zur freien Verfügung angeboten.

Die Körnermischung UFA 506 wird am besten auf den Boden gestreut. Die Beschäftigung der Hühner mit der Körnersuche ist tiergerecht. Da die Hühner Körner lieber fressen als Mehlfutter, wird durch eine Beschränkung der Körnergabe eine ausgeglichene Nährstoffaufnahme erzielt.

Futterverbrauch je Henne

pro Tag

pro Jahr

Variante 1:

Alleinfutter

UFA 525/625

Alleinfutter für Legehennen UNIVERSAL NATURA

115 – 125 g

45 kg

 

Variante 2:

Kombinierte Fütterung

 

UFA 505/605

Legehennfutter zu Körnern

80 – 90 g

30 kg

UFA 506

Körner-Plus

35 – 40 g

15 kg

 

UFA 503/603

Legehennenfutter zu Körnern BIO

80 – 95 g

36 kg

UFA 504

Körner-Plus BIO

30 – 35 g

12 kg

BIO

Die Fütterung im Biobetrieb erfolgt kombiniert mit UFA 503/603 Ergänzungsfutter zu Körnern und UFA 504 Körnermischung Bio.

Für die professionelle Geflügelhaltung stehen weitere Futter zur Verfügung. Fragen Sie Ihren UFA-Geflügelspezialisten.

Verbesserung der Kalziumversorgung

Ab Woche 50 in separatem Trog 2 bis 3 g Muschelschalen oder Kalkgrit je Tier und Tag bereitstellen. Kalzium in unterschiedlichen Formen (langsam - schnell verwertbar) und am Abend mit einer zusätzlichen Gabe anbieten, sodass es direkt über den Darm in die Eischale gelangt. Magensteinchen in Form von 2 bis 5 g Quarzgrit pro Tier und Tag (Quarzgrit ist in der LANDI erhältlich).

Ins Nest mit den Eiern

Um den Aufwand in der Hauptlegephase gering zu halten, werden in der professionellen Legehennenhaltung folgende Massnahmen getroffen:

  • Konsequentes Einsammeln der Bodeneier in der Anfangsphase, um die Hennen daran zu gewöhnen, die Eier ins Nest zu legen. Nach der 30. Alterswoche kann das Verhalten der Tiere kaum mehr korrigiert werden.
  • Gute Belichtung des Bodes.
  • Richtige Balance bei der Einstreumenge, so dass die Hennen darin baden können, aber nicht ihre Eier hineinlegen.
  • Optimale Erreichbarkeit des Legenests durch Anflug- und Sitzstangen.
  • Dunkle, zugfreie und vor Störungen geschützte Nester.