Bauinfo Juli/August
Testphase
Beim Umbau des Mischfutterwerkes St. Margrethen (SG) laufen jetzt diverse Testarbeiten. So wird beispielsweise die einwandfreie Funktionsweise aller elektrischen Installationen überprüft. Demnächst werden die ersten Testchargen auf den Expanderlinien hergestellt. Das Mischfutterwerk St. Margrethen:
· produziert 80'000 t expandiertes Futter
· liegt im wichtigen Tierhaltergebiet Ostschweiz
· verarbeitet einen Grossteil des Ostschweizer Getreides
· stärkt Konkurrenzkraft gegenüber Importen
· reduziert den Transportaufwand
Bauinfo Mai/Juni:
Planmässiger Baufortschritt
Der Umbau des Mischfutterwerkes St. Margrethen geht planmässig voran. Zurzeit werden die Mühleneinrichtungen wie beispielsweise der Expander installiert und die Warenannahme eingerichtet. Das Mischfutterwerk St. Margrethen wird nach dem Umbau im Herbst ein Vollsortiment an Expanderfutter lose für die Ostschweizer Tierhalter anbieten.
Bauinfo April:
Ende März ist das Werk abgestellt worden, damit die neuen Produktionslinien eingebaut werden können. Bis Herbst 2007 wird sämtliches Futter ab Werk Biblis Herzogenbuchsee geliefert.
Für die produzierende Landwirtschaft
Das Mischfutterwerk St. Margrethen ist eine aussergewöhnlich grosse Investition im Umfeld der Ostschweizer Landwirtschaft. Mit dem Mischfutterwerk St. Margrethen bekennen sich die UFA und der LV St. Gallen zu einer produzierenden Landwirtschaft in der Ostschweiz und gehen die Herausforderung "Europa" aktiv an. Das Werk soll von der Konzeption, Grösse und Leistungsfähigkeit her europatauglich sein und den Schweizer Qualitätsanforderungen genügen.
Mischfutter - Ein regionales Geschäft
Die Transportverhältnisse (z.B. Autobahn A1 um Zürich) und die Betriebsstrukturen (Hügelgebiete etc.) erfordern in der Schweiz auch dezentrale, leistungsfähige Mischfutterwerke. Deshalb investiert die UFA auch in die regionalen Mischfutterwerke (St. Margrethen, Puidoux, Sursee), welche mit einem reduzierten Sortiment Losefutter und einer Jahresmenge von gegen 80'000 t ebenfalls sehr rationell arbeiten können. Auch wenn die Produktionskosten im Werk Biblis tiefer gesenkt werden könnten, stehen zu hohe Transportkosten (Rohwaren und Mischfutter) in den Randregionen entgegen.
Wertschöpfung für Ostschweizer Landwirte
Die UFA bietet mit dem Mischfutterwerk St. Margrethen der Ostschweizer Landwirtschaft eine effiziente Getreideverarbeitung und Wertschöpfung in der Region. Ein Grossteil des Ostschweizer Getreides kann in St. Margrethen verarbeitet werden.
Bauinfo März:
Der Umbau des Werks St. Margrethen kommt bald in die entscheidende Phase: Ende März wird das Werk abgestellt, damit die neuen Produktionslinien eingebaut werden können. Bisher konnten die Bauarbeiten parallel zur Mischfutterproduktion durchgeführt werden. Das erforderte zwar viel Organisationsgeschick und Rücksichtnahme von Bau- und Produktionsleuten. Um so mehr freuen wir uns, dass diese schwierigen Phasen ohne Unfälle und grössere Probleme bewältigt werden konnten. Wir danken allen Beteiligten für die Flexibilität und gute Arbeit.
St. Margrethen-Futter hat bis zum Schluss den hohen Qualitätsansprüchen genügt. Wir sind zuversichtlich, dass alle Kunden, die ab 1. April auf UFA-Futter ab Biblis umgestellt werden, weiterhin mit UFA-Futter Erfolg haben werden.