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    UFA AG 7.9.2010


Fachartikel Schweine

Puffer für Abferkelbetriebe
WEGEN UNSICHEREN MARKTAUSSICHTEN sind die Schweineproduzenten vorsichtig mit Aufstockungen und Neubauten. Um die Investitionskosten für Stallbauten zu senken, hat die Anicom AG ein Projekt gestartet. In Zusammenarbeit mit der Firma Tool-Systems wurden neue Ferkelkisten entwickelt, die eine hohe Flexibilität ermöglichen und sich arbeitssparend bewirtschaften lassen.
 
So sinken die Ferkelverluste
DER ZUCHTFORTSCHRITT bei den Reproduktionsmerkmalen wirkt sich erfreulich deutlich auf die Wurfgrösse aus. Wichtig ist, dass diese Fortschritte nicht wegen schlechten Umweltfaktoren zunichte gemacht werden, sondern dem Schweinehalter zugute kommen.
 
Ist der Stall schuld?
KÖRPERVERLETZUNGEN entstehen bei den Schweinen nicht nur während Rangkämpfen, sondern werden auch von baulichen Mängeln begünstigt. Während Schürfungen an der Haut meist gut ausheilen, können Klauen- und Zitzenverletzungen sehr ins Geld gehen. Durch sorgfältiges Beobachten lassen sich bauliche Mängel aufdecken.
 
Wenn’s heiss wird im Silo
KÄFER, MILBEN UND MOTTEN können Mischfutter-Rohkomponenten wie Getreide und Ölkuchen schädigen, zur Erwärmung bringen und zusammen mit Feuchtigkeit ideale Bedingungen für Bakterien, Pilze und ihre Giftprodukte schaffen. Befallenes Futter begünstigt Verdauungsstörungen und Fruchtbarkeitsprobleme bei den Tieren.
 
Phasenfütterung für Tier und Umwelt
EINE WIRTSCHAFTLICH ERFOLGREICHE SCHWEINEMAST lässt sich nur durch hohe Leistungen im Stall realisieren. Die Phasenfütterung ist zwar aufwändiger, bringt aber viele Vorteile.
 
Früher nebenbei, heute voll dabei
DER ABFERKELBETRIEB von Daniel und Rita Steiner steht seit fünf Jahren. Das Ehepaar ist froh, investiert zu haben. Die Arbeit rund um die Muttersauen und das Abferkeln gefällt ihnen. Befriedigend ist vor allem auch der Verdienst. So können Steiners von der Landwirtschaft leben, trotz Kleinbetrieb und einem hohen Anteil an Zupachtland.
 
Mehr Speck mit Konditionierungsfutter
JUNGSAUENAUFZUCHT Die Fruchtbarkeit der Schweizer Sauenrassen, besonders der «Primera» Sauen, nimmt kontinuierlich zu. Die Umsetzung der aktuellen Fütterungserkenntnisse trägt dazu bei, das Potenzial dieser Sauen auszuschöpfen.
 
Kampf dem Sommerloch
JUNGSAUENAKTION Durch eine gezielte Planung der Remontierung beziehungsweise des Jungsauenzukaufes kann der Züchter und Mäster seinen Verdienst optimieren. Die Anicom AG gewährt einen Rabatt von 20 Fr. pro unbelegte «Primera»-Jungsau. Diese Aktion ist für Anicom-Kunden gültig ab einer Bezugsmenge von drei Jungsauen.
 
Grosses Verbesserungspotenzial
FERKELPRODUKTION Die Jahresauswertung UFA 2000 bringt es an den Tag: Die Produktionszahlen in der Schweinezucht werden jährlich verbessert, aber die Unter schiede zwischen dem besten und dem schlechtesten Viertel zeigen enorme Optimierungs möglichkeiten für den Grossteil der Betriebe. Dies gilt es zu packen!
 
Höherer Deckungsbeitrag dank Gewichtsmanagement
SCHWEINEMAST Für gute Produzentenpreise ist nicht allein die Situation auf dem Schlachtschweinemarkt verantwortlich. Auch das Vermeiden von Abzügen für über- oder untergewichtige Tiere kann sich äusserst positiv aufs Portmonee auswirken.
 
Qualitätsführerschaft als Chance
AN DEN UFA 2000-TAGUNGEN zeigten die Referenten das Optimierungspotenzial in der Schweinezucht auf. Schweizer Schweinefleisch kann beim Verkaufspreis wegen den kleinen Produktionsstrukturen nicht mit der ausländischen Konkurrenz mithalten. Dafür bringen Schweine aus Schweizer Ställen eine hervorragende Fleischqualität. Handlungsbedarf gibt es bei der Abferkelquote.
 
Europa wartet kaum auf Schweizer Fleisch
ANICOM REGIONALTAGUNGEN Mythen, Märchen und Fakten rund um die Chancen im Fleischexport bei einem Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU standen im Zentrum von drei Regionaltagungen der Anicom AG.
 
Gewichtsmanagement - ein Erfolgsfaktor
Die meisten Schlachthöfe nehmen Schweine mit einem Gewicht zwischen 74 und 96 Kilo ohne Abzüge entgegen. Der Mäster hat also ein Interesse daran, möglichst viele Schweine in diesem Gewichtsband zu liefern
 
Erfolg dank Zusammenarbeit
Die Arbeitsteilige Ferkelproduktion (AFP) ist eine wettbewerbsfähige und zukunftsgerichtete Betriebsform. So können sich auch kleinere Betriebe spezialisieren und von Groössenvorteilen profitieren.
 
Arbeitsspitzen meistern
AUF SCHWEINEHALTUNGSBETRIEBEN wird die Arbeitsorganisation durch täglich wiederkehrende Routinearbeiten, aber auch durch periodisch anfallende Arbeitsspitzen geprägt. Hinzu kommen die Betriebsführungs- und Sonderarbeiten. Eine sorgfältige Planung aller Tätigkeiten ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schweine haltung.
 
Die Daten verraten viel
Die systematische Auswertung der Sauenplanerdaten zeigt noch ungenutzte Ressourcen im Betrieb. Gerade bei Fruchtbarkeitsstörungen leisten die Daten gute Hilfe, um Managementfehler zu beheben.
 
Grössere Posten dank Gruppenbildung
Der Markt bzw. die Mäster verlangen grosse, ausgeglichene Ferkelposten. Entsprechend gibt es für die Postengrösse Zuschläge. Die Ferkelproduzenten sind gefordert und gruppenweises Abferkeln ist damit ein Muss.
 
Vorne Gas geben und hinten bremsen
Intensiv in der Vormast und zurückhaltend in der Endmast ist eine Grundregel der erfolgreichen Schweinemast. Erfolgreiche Schweinemast fängt nicht erst beim Einstallen der Ferkel an und hört nicht beim Füttern auf.
 
Ohne Aufzeichnung kein Erfolg
Erschreckend viele Betriebe nutzen kein System zur Aufzeichnung von biologischen Daten. Dabei beiten alle Zuchttierhandelsorganisationen nützliche Programme an. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Produktivität steigern.
 
Futter an jeden Leistungsabschnitt anpassen
Durch Zuchtfortschritt nehmen die lebend geborenen und abgesetzten Ferkel pro Sau und Jahr laufend zu. Damit muss auch die Milchleistung der Dauen durch gezielte Fütterung gesteigert werden.
 
Für die Kleinsten nur vom Feinsten
Mit steigendern Ferkelzahlen pro Wurf gilt immer mehr: Für Ferkel ist nur das Beste gut genug. Mit auserlesenen Rohstoffen und einem gezielten Säurekonzept kann die Verdauung unterstützt werden.
 
Premo – Schweizer Qualitätseber
EIN WEITERER MEILENSTEIN in der Schweizer Schweinezucht ist vollzogen. Der Edelschwein Vaterlinien-Eber wird unter dem Markennamen «Premo®» vermarktet. Drei bekannte UFA 2000-Kernzüchter produzieren für die Ferkelproduzenten ab sofort Schweizer «Premo»-Qualitätseber.
 
Gemeinsam zum Erfolg
DIE UFA 2000 KERN- UND VERMEHRUNGSZÜCHTER trafen sich Ende September auf der Rigi. Aktuelle produktions- und vermarktungstechnische Themen von UFA und Anicom, insbesondere aber die Information aus erster Hand zum neuen Suisag-Konzept der Rassenpositionierung standen auf der Traktandenliste der Tagung.
 
Extra-Futter für Extra-Leistungen
DIE ZUCHTFORTSCHRITTE in den biologischen Leistungen der Schweizer Sauen sind unverkennbar. Nicht nur die lebend geborenen und abgesetzten Ferkel pro Sau und Jahr haben deutlich zugenommen, sondern auch die für die Aufzucht notwendige Milchleistung. Die gestiegenen Bedürfnisse der Sauen erfordern eine gezielte Fütterung.
 
Verluste senken – aber wie?
FERKELPRODUKTION 13 % Verlust gelten in der Ferkelaufzucht fast als «normal». Auf diesem Niveau liegt auch der Durchschnitt in der UFA 2000-Auswertung, wobei das beste Viertel deutlich vorteilhafter abschneidet.Geburtsüberwachung, Hygiene, Temperaturmanagement und eine gezielte Fütterung sind die Schlüssel, um die Ferkelverluste auf unter 10 % senken zu können.
 
Oft genügt gezieltes Management
ZYKLUSSTIMULATION BEI SAUEN Für die Zyklusstimulation bei Zuchtsauen stehen Managementmassnahmen und biotechnische Methoden zur Verfügung. Der Einsatz von Hormonen eignet sich nur bei gesunden und ungestressten Tieren und erfordert den Einbezug des Bestandestierarztes. Sonst kann einiges schief gehen.