Entwurmung der Schweine

Eine systematische Bekämpfung von Wurminfektionen in Schweinebeständen zahlt sich aus, denn Wurmbefall ist auch heute noch weit verbreitet. Bei Freilandhaltung oder Auslauf ist vermehrt mit Wurmbefall zu rechnen. Spulwürmer verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste und führen im Schlachthof zu Abzügen wegen den sogenannten Milchflecken in der Leber.

 

Häufig aber ist eine Verwurmung den Tieren nicht direkt anzusehen, aber:

  • wurmfreie Schweine haben ein besseres Leistungsvermögen
  • brauchen weniger Futter
  • sind weniger krankheitsanfällig.


Neues Entwurmungskonzept

Um in einem Problembestand den Wurmverseuchungsgrad nachhaltig reduzieren zu können, ist eine Bestandesbehandlung notwendig. Das heisst alle Tiere werden zum gleichen Zeitpunkt mit einem breit wirksamen, gut verträglichen und sicheren Entwurmungsmittel behandelt. In einem Zuchtbetrieb sind dies je nach Verseuchungsgrad 2 bis 4 Mal pro Jahr. Es ist zu empfehlen das Entwurmungsmittel über 3 bis 5 Tage zu verabreichen (Langzeitbehandlung), da so auch Jugendstadien der Würmer besser bekämpft werden und die Behandlung des Einzeltieres besser gewährt ist.

 

In einem Mastbetrieb wird vorzugsweise einmal pro Mastperiode 2 bis 3 Wochen nach dem Einstallen entwurmt.

In der Schweiz sind bisher nach Rücksprache mit den Hochschulen und den Anbietern gegen die zur Entwurmung beim Schwein breit eingesetzten Benzimidazolverbindungen keine Resistenzen aufgetreten. Ein systematisches Wechseln des Entwumungsmittels auf einem Betrieb drängt sich deshalb nicht auf.


Tierarztrezept zu jeder Bestellung!

Eine konsequente und regelmässige Entwurmung lont sich. Fragen Sie in Ihrer LANDI oder den UFA-Beratungsdienst.

 

Entwurmungsfutter ist rezeptpflichtig. Zu jeder Bestellung gehört das Tierarztrezept.

UFA AG 7.9.2010