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    UFA AG 3.9.2010


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Fütterung

Phasenfütterung

Vormast: Genetisches Potenzial ausnützen

Nach der Einstellfütterung während 2 Wochen und dem Entwurmen ist zügig auf den vorgesehenen Rationenplan zu steigern. Junge Tiere setzen mehr Fleisch und weniger Fett an. Weibliche Tiere haben ein höheres Fleischansatzvermögen als Kastraten. In der Vormast kann intensiv gefüttert werden, weil die Futterverwertung günstig ist.

Ausmast: Energiezufuhr beschränken

Ab 60 kg LG muss wegen der Verfettungsgefahr rationiert werden. Ration ab ca. 85 kg LG nicht mehr steigern, aber Achtung: Bei zu geringer Intensität besteht das Risiko von zu hohen Fettzahlen!

 

Weibliche Tiere sollten intensiver als Kastraten gemästet werden, weil sie bei gleich intensiver Mast weniger Fett ansetzen (Gefahr für hohe Fettzahlen). Aus diesem Grund ist die Mast in geschlechtsgetrennten Gruppen zu empfehlen.

Optimales Mastendgewicht von 75 - 91 kg SG und optimalen Magerfleischanteil von 54 - 58 % anstreben. Über- oder untergewichtige Tiere werden bei der Qualitätsbeurteilung benachteiligt. Leichte Tiere haben weniger Depotfett und höhere Fettzahlen.

Faustregel: Das ideale Mastgewicht erreichen die Tiere mit einem Brustumfang von 105 cm (mit Schnur kontrollieren). Tiere rechtzeitig bei der Anicom zur Schlachtung anmelden.

 


Fettqualität

Die Fettbeschaffenheit wird durch die Fütterung wesentlich beeinflusst. Polyensäuren, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA) sind lebenswichtig, werden aber in den Fettdepots eingelagert und sind für den weichen, schnell ranzig werdenden Speck verantwortlich, was zu Qualitätsproblemen in der Fleischverarbeitung führt. Futtermittel mit hohem Polyensäuregehalt sind z.B. Mais, Weizenkleie und Grünlandprodukte.

 

Neben der Fütterung haben auch die Genetik und die Mastintensität Einfluss auf die Fettqualität. Tiere mit einer kleinen Fettauflage (extrem hoher Anteil wertvoller Fleischstücke) sind anfälliger auf ,,weichen Speck", weil die Polyensäuren auf weniger Fett verteilt sind.


Fütterungssysteme

Je nach Fütterungssystem, ob computergesteuerte oder manuelle Fütterung, ob Suppenfütterung oder Trockenfütterung, müssen die Rationenpläne angepasst werden.
Ad libitum gefütterte Tiere nehmen im Durchschnitt mehr Futter auf als rationiert gefütterte. Sie wachsen deutlich schneller und verfetten stärker.
 

Nur Weibliche Tiere mit optimaler Genetik und angepasstem Futter zeigen bei Ad libitum-Fütterung eine gute Schlachtkörperqualität. Kastraten verfetten ohne Rationierung ab 50 - 60 kg LG. Bei Kastratenmast kann in der Endmast ein energiereduziertes Futter (UFA 343-5) zu besseren MFA verhelfen.


Ergänzungsfutter

Die UFA-Alleinfutter eignen sich auch als Ergänzungsfutter zu Schotte (6-8 l/Tag). Zu andern Nebenprodukten oder viel betriebseigenem Futter ist ein auf die Ration abgestimmtes UFA-Ergänzungsfutter zu wählen.

  Auch mit betriebseigenen Futtermitteln oder Nebenprodukten aus der Lebensmittelindustrie, können mit dem richtigen Ergänzungsfutter Spitzenresultate erzielt werden.


Mineralstoffversorgung sichern

Schweine müssen ausreichend mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen versorgt werden. Dies ist gesichert, wenn die Tiere mit UFA-Alleinfutter

 

oder UFA-Ergänzungsfutter nach den Fütterungsempfehlungen gefüttert werden.