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Fütterung
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Phasenfütterung
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Vormast: Genetisches Potenzial ausnützen
Nach der Einstellfütterung während 2 Wochen und
dem Entwurmen ist zügig auf den vorgesehenen Rationenplan zu steigern.
Junge Tiere setzen mehr Fleisch und weniger Fett an. Weibliche Tiere haben
ein höheres Fleischansatzvermögen als Kastraten. In der Vormast
kann intensiv gefüttert werden, weil die Futterverwertung günstig
ist.
Ausmast: Energiezufuhr beschränken
Ab 60 kg LG muss wegen der Verfettungsgefahr rationiert
werden. Ration ab ca. 85 kg LG nicht mehr steigern, aber Achtung: Bei
zu geringer Intensität besteht das Risiko von zu hohen Fettzahlen!
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Weibliche Tiere sollten intensiver als Kastraten gemästet
werden, weil sie bei gleich intensiver Mast weniger Fett ansetzen (Gefahr
für hohe Fettzahlen). Aus diesem Grund ist die Mast in geschlechtsgetrennten
Gruppen zu empfehlen.
Optimales Mastendgewicht von 75 - 91 kg SG und optimalen
Magerfleischanteil von 54 - 58 % anstreben. Über- oder untergewichtige
Tiere werden bei der Qualitätsbeurteilung benachteiligt. Leichte
Tiere haben weniger Depotfett und höhere Fettzahlen.
Faustregel: Das ideale Mastgewicht erreichen die Tiere mit einem Brustumfang
von 105 cm (mit Schnur kontrollieren). Tiere rechtzeitig bei der Anicom
zur Schlachtung anmelden.
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Fettqualität
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Die Fettbeschaffenheit wird durch die Fütterung wesentlich
beeinflusst. Polyensäuren, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren
(PUFA) sind lebenswichtig, werden aber in den Fettdepots eingelagert und
sind für den weichen, schnell ranzig werdenden Speck verantwortlich,
was zu Qualitätsproblemen in der Fleischverarbeitung führt. Futtermittel
mit hohem Polyensäuregehalt sind z.B. Mais, Weizenkleie und Grünlandprodukte.
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Neben der Fütterung haben auch die Genetik und die
Mastintensität Einfluss auf die Fettqualität. Tiere mit einer
kleinen Fettauflage (extrem hoher Anteil wertvoller Fleischstücke)
sind anfälliger auf ,,weichen Speck", weil die Polyensäuren
auf weniger Fett verteilt sind.
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Fütterungssysteme
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Je nach Fütterungssystem, ob computergesteuerte oder
manuelle Fütterung, ob Suppenfütterung oder Trockenfütterung,
müssen die Rationenpläne angepasst werden.
Ad libitum gefütterte Tiere nehmen im Durchschnitt mehr Futter auf
als rationiert gefütterte. Sie wachsen deutlich schneller und verfetten
stärker.
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Nur Weibliche Tiere mit optimaler Genetik und angepasstem
Futter zeigen bei Ad libitum-Fütterung eine gute Schlachtkörperqualität.
Kastraten verfetten ohne Rationierung ab 50 - 60 kg LG. Bei Kastratenmast
kann in der Endmast ein energiereduziertes Futter (UFA 343-5) zu besseren
MFA verhelfen.
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Ergänzungsfutter
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Die UFA-Alleinfutter eignen sich auch als Ergänzungsfutter zu Schotte
(6-8 l/Tag). Zu andern Nebenprodukten oder viel betriebseigenem Futter
ist ein auf die Ration abgestimmtes UFA-Ergänzungsfutter zu wählen.
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Auch mit betriebseigenen Futtermitteln oder Nebenprodukten
aus der Lebensmittelindustrie, können mit dem richtigen Ergänzungsfutter
Spitzenresultate erzielt werden. |
Mineralstoffversorgung sichern
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Schweine müssen ausreichend mit Mineralstoffen, Spurenelementen
und Vitaminen versorgt werden. Dies ist gesichert, wenn die Tiere mit
UFA-Alleinfutter
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oder UFA-Ergänzungsfutter nach den Fütterungsempfehlungen
gefüttert werden.
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