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Expandierte Getreide werden von Ferkeln in Verzehrsversuchen
besser gefressen als alle andern Komponenten, sogar besser als
Haferflocken. Der Geschmack von frischem Brot verleitet die
Ferkel zu frühem Fressen.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Schweinezucht ist die frühe
Futteraufnahme durch die Ferkel. Um dies zu fördern, ist nur
das beste Futter gut genug. Das Ferkelfutter muss zudem gut
verdaulich sein und die richtige Durchsäuerung im Ferkelmagen
garantieren.
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Im Expander
wird das Futter während rund 5 Sekunden unter einem Druck bis
40 bar auf 100 bis 120 ° C erhitzt (Dampfkochtopf-Effekt), verdichtet
und geknetet. Dadurch werden Keime wie Salmonellen, Schimmel
und Bakterien abgetötet.
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Die Einwirkungszeit ist so kurz, dass Nähr- und
Wirkstoffe nicht zerstört werden. Hingegen wird das Futter besser
verdaulich und homogener strukturiert.
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Nur beste Getreide mit hohem hl-Gewichten, keine
Kleinkörner oder Bruch
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Tiefe Keimzahlen und keine Mykotoxine
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Sojaschrot getoastet
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Thermisch behandelte Getreide
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Berücksichtigung der Pufferkapazität
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Einsatz organischer Säuren
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Die zwei letzten Punkte wirken durchfallhemmend
und reduzieren die freiwillige Futteraufnahme. Umso mehr ist die
Fresslust durch die Behandlung der Komponenten zu fördern.
Zu diesem Zweck ist das Expandieren eine der wirksamsten
Behandlungen: Expandierte Getreide riechen wie frisch gebackenes
Brot. Expandieren entspricht in etwa dem Kochen im Dampfkochtopf.
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Keine
pathogenen Keime. Die Mikroben (Bakterien, Pilze und Hefen) werden
stark reduziert. Das keimarme Futter bringt weniger Krankheitsdruck. Das
heisst weniger Ferkelverluste und weniger Kümmerer.
Bessere
Verdaulichkeit. Durch die Hitze- und Druckbehandlung wird die Stärke
aufgeschlossen und verkleistert. So ist sie besser verdaulich (vergleichbar
mit rohen oder geschwellten Kartoffeln). Bessere Verdaulichkeit heisst
bessere Futterverwertung im Tier und damit Einsparung von Futterkosten.
Optimale
Struktur. Das Verkleistern der Stärke führt zum Verkleben der Futterteilchen.
Expanderfutter hat eine homogene, krümelige Struktur mit wenig Feinanteil
und weniger Staubbildung. Die einzelnen Futterbestandteile können von
den Tieren nicht ausgelesen werden, das Futter entmischt sich nicht.
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Mehr
Volumen. Expanderfutter sind etwas voluminöser als Mehlfutter. Für
Ferkel hat dies den positiven Nebeneffekt, dass sie eher satt sind und
damit in der Zeit des Absetzens, wenn der Colidruck am höchsten ist, etwas
weniger fressen.
Vergleichsversuche zwischen Expander-
und Mehlfutter zeigen, dass mit Expanderfutter sowohl der Tageszuwachs
als auch die Futterverwertung verbessert werden.
Mehr
Sicherheit. Noch entscheidender als die Leistung, ist die Sicherheit
im Ferkelstall, dies insbesondere nach dem AML-Ausstieg. Dank der Hygienisierung
stehen Ferkel mit Expanderfutter weniger unter Krankheitsdruck und Stress.
Gerade beim Ferkel fördern natürliche
Zusätze (Milchsäurebakterien, Milchprodukte, Enzyme, Oligosaccharide etc.)
die Verdauung.
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Das Verdauungssystem des Ferkels entwickelt
sich in den ersten Lebenswochen vom reinen Milch- zum Trockenfutterverwerter.
Die Futteraufnahme kann durch spezielle Starterfutter und durch die tägliche
Gabe von Ferkelwühlerde zusätzlich gefördert werden. Dazu gehört auch
die Eisenversorgung, welche am sichersten mit dem Eisenzucker UFA-Fenergie
sichergestellt werden kann.
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Ferkel werden unter normalen Bedingungen mit 4-6
Wochen abgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte aber jedes Ferkel
mindestens ein Kilo Trockenfutter gefressen haben, damit es für
den Absetzstress mit grossen Umstellungen in Fütterung und Haltung
gewappnet ist.
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